Die Heidedistanz

27.-29. Juli 2019

Über die Heidedistanz

Die Heidedistanz ist der älteste Hundertmeiler Deutschlands und besticht durch ein ganz besonderes Flair, geprägt von einem großen Zusammenhalt untereinander und der engen Partnerschaft von Pferd, Reiter und Betreuern.

Traditionell wird die Strecke in der Woche vor dem Wettkampf per Pferd markiert. Die Strecke schlängelt sich von Süd nach Nord durch die Lüneburger Heide, weswegen er auch der „Ritt von Hannover nach Hamburg” genannt wird.

Gestartet wird um Mitternacht bei Fackelschein vom urigen Rittergut Feuerschützenbostel bei Celle, wo die Reiter – schon auf dem Pferd – mit einem kräftigen Schluck selbstgemachten Schlehenlikör in die Nacht verabschiedet werden. Jetzt wird durch die vom Vollmond beleuchtete Nacht geritten – hierfür müssen Reiter und Pferd ein besonderes Vertrauensverhältnis haben.

Fast schon gespenstisch tauchen immer wieder die kurz zuvor als Markierung aufgehängten Knicklichter in den Bäumen auf. Langsam reitet man durch den Frühnebel in den Sonnenaufgang.

Nach 80 km gibt es eine Stunde Frühstückspause, ab hier können die Reiter sich ca. alle 20 km (also in jeder folgenden Pause) mit unseren Tierärzten beraten und den Ritt dann frühzeitig in der Wertung beenden.

Weiter geht es durch das wunderschöne Naturschutzgebiet der Lüneburger Heide, die endlosen Sandwege mit grandiosem Weitblick scheinen nie zu enden.
Und doch erscheint irgendwann auf einer Wiese bei Brackel das langersehnte Zielbanner. Unter großem Jubel aller Anwesenden kommen die müden und überglücklichen Reiter und Pferde ins Ziel. Der Abend klingt gemütlich mit Gesang und Gitarrenspiel am Lagerfeuer aus, nachdem sich alle am reichhaltigen Grillbuffet gestärkt haben.

Der Sonntag beginnt mit der Nachuntersuchung. Ob sich die Strapazen am Vortag wirklich „gelohnt” haben, zeigt sich erst jetzt. Denn die Pferde müssen noch einmal den kritischen Augen unserer Tierärzte vorgestellt werden. Erst wenn von allen drei Tierärzten die Daumen nach oben zeigen heißt es:

„Abenteuer Heidedistanz erfolgreich bestanden!“

In eigener Sache

Der Ritt geht von Celle (nördl. Hannover) nach Brackel (südl. Hamburg) und startet traditionell um Mitternacht. Die Strecke führt durch den Naturpark Südheide und durch das Naturschutzgebiet der Lüneburger Heide.

Die ersten 80km sind überwiegend festes sandiges, streckenweise auch schottriges Geläuf, ab km 80 gibt es teilweise tiefsandige Passagen, die zum Teil auch mit Steinen durchsetzt sind.

Im Naturschutzgebiet dürfen die Reitwege nicht verlassen werden, ein Bereiten der Fuß- / Rad- und Fahrwege ist verboten und wird mit Ausschluss bestraft. Verstöße von Reiter oder Tross gegen das Naturschutzgesetz führen ebenfalls zum Ausschluss. Ein trossloses Reiten ist ggf. möglich, wenn jemand einen Fahrer zum Mitziehen seines Gespannes benötigt, dies bitte unbedingt auf der Nennung vermerken, damit wir entsprechend Kontakt aufnehmen und planen können.

Eine Startfreigabe für Starter mit ausländischen Pferden wird nur unter Vorlage der gültigen Traces-Dokumente erteilt.

Im Rittgeld ist folgende Verpflegung für den Reiter enthalten: Suppe am Freitagabend, Frühstück am Samstag und Sonntag, Mittagessen bei km 120, Sa nachmitt. Kaffee + Kuchen sowie die Abendverpflegung im Ziel. Bitte eigenes Essgeschirr mitbringen, für Abwaschmöglichkeiten ist gesorgt.

Getränke können im Start, im 80er-Stopp, 120er-Stopp und im Ziel günstig erworben werden.

Eine Verpflegung der Trosser ist für jeweils 25 Euro möglich, bitte die Anzahl der Trosserverpflegung möglichst mit auf der Nennung angeben!

In der Nähe des Ziels gibt es Duschmöglichkeiten, die Nutzung dieser kostet 2,-€.

Der Reiter erklärt mit seiner Nennung, dass er mit der Veröffentlichung seiner Daten auf der Internetseite www.heidedistanz.de einverstanden ist. Falls der Reiter mit der Veröffentlichung nicht einverstanden ist, muss dies auf der Nennung ausdrücklich vermerkt werden.

Die Rittteilnehmer sowie alle anwesenden Helfer und Trosser erklären sich damit einverstanden, dass sie während der Veranstaltung fotografiert werden und die Bilder zur Eigenwerbung durch den Veranstalter der Heidedistanz und für kommerzielle Zwecke (z.B. Verkauf/Veröffentlichung auf der Webseite/Facebook, im Distanzkalender oder in themenbezogenen Magazinen) genutzt werden. Falls einzelne Personen der o.g. Bilderstellung und Nutzung nicht zustimmen, ist der Widerspruch auf der Nennung ausdrücklich zu vermerken und/oder die Fotografin im Vorfeld persönlich zu kontaktieren.

Das Nennformular des VDD:

Das Nennformular 2018 als Word-Datei

Nennungen an:

nennung@heidedistanz.de